Das Kabel - eine Infrastruktur mit vielen Möglichkeiten
Mit dem TV-Kabelnetz verfügt Deutschland über eine Infrastruktur, die in idealer Weise für den Transport von Rundfunksignalen und anderen großen Datenmengen geeignet ist.
Der Aufbau des Netzes geht auf das Jahr 1982 zurück, als die Post damit begann, die Bundesrepublik annähernd flächendeckend mit dem so genannten Breitbandkabel zu versorgen. Dadurch ist ein leistungsfähiges und zuverlässiges Netzwerk mit beeindruckenden Leistungsmerkmalen entstanden.
Einige Kennzahlen zum Netz im Verbreitungsgebiet von Kabel Deutschland (Stand März 2007):
Zahlenübersicht
Millionen anschließbare Haushalte
Millionen angeschlossene Haushalte
Millionen Übergabepunkte an die Hausnetze
Millionen Splitter/Abzweiger
digitale Kanäle (davon derzeit ca. 180 belegt)
Das Kabelnetz in Deutschland gliedert sich in vier so genannte Netzebenen. Die Netzebenen 1 und 2 leisten den Signaltransport vom Sender bis zu den regionalen Verteilnetzen. Die Netzebene 3 reicht bis zu den Übergabepunkten vor der Haustür des Kunden. Netzebene 4 ist der Teil des Netzes vom Übergabepunkt bis zur Kabelsteckdose in der Wohnung.
Kabel Deutschland betreibt die Netzebene 3 in 13 Bundesländern und versorgt in diesen Gebieten auch ca. ein Drittel der Kunden direkt, das heißt auf der Netzebene 4. Die übrigen Hausnetze werden von Kabelservice-Gesellschaften und der Wohnungswirtschaft betrieben, die die TV- und Hörfunksignale in der Regel von Kabel Deutschland beziehen und an ihre Kunden weitergeben.
Kabel Deutschland erreicht derzeit rund elf Millionen anschließbare Haushalte mit ihren Triple-Play-Produkten – Fernsehen, Internet und Telefonie aus einer Hand. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2008/2009 sollen Kabel Internet und Kabel Phone für bis zu 90 Prozent der rund 15 Millionen anschließbaren Haushalte im Kabel Deutschland Gebiet verfügbar sein.