29.11.2007

Kabel Deutschland beschleunigt Wachstum im Internet- und Telefongeschäft

  • Geschäftszahlen des zweiten Quartals (bis 30. September 2007) zeigen erfolgreiche Entwicklung
  • 7 Prozent mehr Umsatz und 16 Prozent höheres EBITDA im Vergleich zum Vorjahresquartal
  • „Der Erwerb der Kabelnetze von der Orion-Gruppe wird den Wettbewerb im Breitbandmarkt weiter beleben“, sagt Kabel Deutschland Chef Adrian v. Hammerstein

Unterföhring, 29. November 2007 – Kabel Deutschland, Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (bis 30. September 2007) das Wachstum im Geschäft mit Internet- und Telefonanschlüssen deutlich beschleunigt. Wie die heute vorgelegten Quartalszahlen zeigen, verzeichnete das Unternehmen zum Ende des Berichtszeitraums in diesem Geschäftsbereich insgesamt 460.000 Umsatz generierende Einheiten (Revenue Generating Units, RGUs). Damit konnte das Unternehmen den Vorjahreswert (212.000) mehr als verdoppeln. Allein im zweiten Quartal des Geschäftsjahres hat Kabel Deutschland 73.000 RGUs hinzugewonnen. Das Wachstum verteilte sich zu annähernd gleichen Teilen auf beide Produkte: Kabel Internet verzeichnetet am 30. September 245.000 RGUs (117.000), Kabel Phone lag bei 214.000 RGUs (95.000).

„Wir bieten heute die günstigsten Pakete aus Internet- und Telefonanschluss mit den höchsten Downloadgeschwindigkeiten. Der gute Erfolg bei den Kunden zeigt, dass wir mit dieser Strategie auf dem richtigen Weg sind“, sagt Dr. Adrian v. Hammerstein, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel Deutschland. „Technisch ist das TV-Kabel ideal geeignet für die Breitbandkommunikation. Unser Ziel ist es, dass immer mehr Kunden dieses Potenzial nutzen können.“

„So vermarktet Kabel Deutschland den schnellen Internet- und Telefonanschluss seit Juni 2007 auch an Haushalte, die ihren Kabelanschluss nicht für den Fernsehempfang nutzen. Außerdem investiert das Unternehmen weiter in die Modernisierung der Netze. Seit Mitte September können dadurch zwei Millionen Kabelhaushalte in Niedersachsen erstmals Kabel Internet und Kabel Phone buchen.

Auch im Pay-TV-Geschäft konnte Kabel Deutschland die Zahl der RGUs deutlich steigern. Die digitalen Abo-TV-Pakete von Kabel Digital Home und Kabel Digital International verzeichneten zum Ende des Berichtszeitraumes 731.000 RGUs. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 601.000. Die Zahl der Kabelanschlusskunden ging von 9,530 Millionen am 30. September 2006 auf 9,069 Millionen am Ende des Berichtszeitraums zurück. Der Umsatz aus dem Kabelanschlussgeschäft blieb trotz dieses Rückgangs annähernd konstant.

Aufgrund der guten Entwicklung in den neuen Geschäftsfeldern erhöhte sich der Gesamtumsatz von Kabel Deutschland im zweiten Quartal auf 294,1 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg um mehr als 7 Prozent gegenüber dem Vergleichswert von 274,2 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz aus dem Abonnentengeschäft nahm von 238,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent auf 260,3 Millionen Euro im Berichtsquartal zu. Der monatliche Durchschnittsumsatz je Kunde (ARPU) stieg im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von 7,67 Euro auf 8,23 Euro um über 7 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA as adjusted1) stieg von 95,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 110,7 Millionen Euro im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Das entspricht einem Anstieg um mehr als 16 Prozent. Die EBITDA-Marge nahm von 34,7 Prozent auf 37,7 Prozent zu. Das Nettoergebnis des zweiten Quartals verbesserte sich im Vergleich zum gleichen Vorjahrjahreszeitraum um rund 13 Millionen Euro auf 3,1 Millionen (-9,8 Millionen).

Um das gegenwärtige Wachstum des Breitbandmarktes optimal nutzen zu können, erhöht Kabel Deutschland im laufenden Geschäftsjahr das Investitionsvolumen auf voraussichtlich rund 330 Millionen Euro. Das Gros davon fließt wie in den vergangenen Jahren in den Netzausbau und in die neuen Produkte.

Einen besonderen Fortschritt erzielte Kabel Deutschland mit dem Erwerb von Kabelnetzen von der Orion-Gruppe Ende September. Durch diese Akquisition wird in weiten Bereichen die künstliche Trennung der Kabelnetzebenen überwunden.

„Der Erwerb der Kabelnetze von der Orion-Gruppe wird den Wettbewerb im Breitbandmarkt weiter beleben“, sagt Kabel Deutschland Chef Dr. Adrian v. Hammerstein. „Sobald die Genehmigung vom Bundeskartellamt vorliegt, erhalten viele dieser Kunden erstmals die Möglichkeit, über das TV-Kabel im Internet zu surfen und zu telefonieren. Deutschland braucht die Konsolidierung im Kabelmarkt, damit sich ein echter Wettbewerb zwischen den Infrastrukturen Kabel und DSL entwickeln kann. Von diesem Wettbewerb profitieren nicht nur die Kunden, sondern auch die Wirtschaft insgesamt.“

Die Genehmigung des Erwerbs der Kabelnetze von der Orion-Gruppe durch das Bundeskartellamt erwartet Kabel Deutschland im Frühjahr 2008.

Über Kabel Deutschland
Als größter deutscher Kabelnetzbetreiber bietet Kabel Deutschland (KD) ihren Kunden digitales und hochauflösendes (HDTV) sowie analoges Fernsehen, Bezahlfernsehangebote, Breitband-Internet (bis zu 100 Mbit/s) und Telefonie über das TV-Kabel sowie über einen Partner Mobilfunk-Dienste an. Das im MDax notierte Unternehmen betreibt die Kabelnetze in 13 Bundesländern in Deutschland und versorgt rund 8,9 Millionen angeschlossene Haushalte. KD bietet eine für alle Programmanbieter offene Plattform für digitales Fernsehen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2009/2010 beschäftigte Kabel Deutschland rund 2.600 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von rund 1.502 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA lag bei 659 Mio. Euro (Stand 31. März 2010).

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Stefan Schott
Direktor Unternehmenskommunikation
Fax: +49 (0)89 / 96 010 – 888
stefan.schott@kabeldeutschland.de
www.kabeldeutschland.com

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Pressemitteilungen 2007

Fußnoten
1 Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen, nicht cashwirksamen Aufwendungen in Verbindung mit den Management Equity Programmen und Restrukturierungsaufwendungen

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